Literatur über Guntersblum

Bücher geschrieben von Guntersblumern (oder ehemaligen Guntersblumern)

 

 

                                              

Susanne Sporrer und Klaus Heymach kündigen ihre Jobs, packen ihre Wohnung in Kartons und setzen sich in den Flieger. Ziel: Jemen. 15 Monate leben die Journalisten im Herzen Sanaas, lernen Arabisch und entdecken immer neue Facetten des orientalischen Alltags. »As-salam aleikum« – die ersten arabischen Worte stimmen nicht nur den jemenitischen Grenzbeamten zufrieden, sie sind der Beginn eines außergewöhnlichen Abenteuers: 15 Monate tauschen Klaus Heymach und Susanne Sporrer ihre Redaktion in Berlin gegen ein 300 Jahre altes Turmhaus in der Altstadt von Sanaa. Jeden Tag entdecken die beiden neue Seiten des faszinierenden Landes. Da ist Mansur, der ihnen geduldig die arabische Sprache beibringt, beim Kampf mit den Tücken der jemenitischen Bürokratie beisteht und dann mit dem geliehenen Geld durchbrennt; oder der Stammesdichter Amin, der mit seinen Versen schon manche Blutfehde verhinderte. Modern geht es bei der Feministin Raufa zu. Sie organisiert den ersten Schwimmkurs für Frauen. Dafür engagiert sie kurzerhand Susanne als Schwimmlehrerin, während Klaus am Rande der Wüste in eine Männerdomäne eindringt: er besucht eine Koranschule. Mal aus der Sicht der Frau, mal aus der des Mannes erzählen Susanne Sporrer und Klaus Heymach pointiert und lebendig Geschichten aus dem Alltag des Jemen. Dabei verweben sie meisterhaft politische Hintergründe und kulturelle Besonderheiten mit den vielen menschlichen Begegnungen, die ihnen die orientalische Gastfreundschaft schenkte.

 

 Klaus Heymach, Jahrgang 1973, ist in Guntersblum aufgewachsen, lebt und arbeitet heute
als freier Journalist in Berlin-Kreuzberg

 

   
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