Georg K. Glaser

Schriftsteller und Kunstschmied

* 1910 in Guntersblum

+ 1995 in Paris

 

Klappentext der Erstausgabe im Agis Verlag von 1932 Georg Glaser, 21 Jahre alt, vor Monaten noch Fürsorgezögling, beschreibt in Form einer Selbstbiographie die Erlebnisse eines Kriegsjungen. Er ist immer allein. Und das einzige, was er hat, ist: Hunger! Der Krieg ist aus. Der Vater kommt zurück. Er hat den Jungen nie gesehen, prügelt ihn, und der Junge läuft davon. Schluckebier hetzt durch die Dörfer. Bettelt, stiehlt und verbirgt sich bei den Straßenmädchen der Stadt. Dann steckt man ihn in die Fürsorge. Schluckebier sieht plötzlich, dass es noch tausend andere Schluckebiers gibt, und dass alle diese Schluckebiers Hunger haben. Hunger und Schläge und ein bisschen Kameradschaft untereinander – das ist alles, was die Fürsorge ihnen geben kann. Schluckebier sieht und erlebt noch mehr. Er lernt die Methoden der Erzieher kennen, ihre Freude am Quälen, ihre grausamen Strafen. Bis dann eines Tages alles, was sich bei den Jungens an Erbitterung gesammelt hat, in einer Revolte explodiert. Diese Revolte ist der Höhepunkt im Leben Schluckebiers und zugleich der Höhepunkt dieses kleinen Romans (entnommen von Ça ira Verlag.)

Eine sehr gute Kurzbeschreibung dieses Werks finden Sie hier auf der Seite des Ça ira Verlags.


 

 


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