Führung jüdischer Friedhof Guntersblum

Samstag, den 22. Juni 2019 - 15 Uhr

 

 

Der jüdische Friedhof in Guntersblum ist einer der ältesten zwischen Worms und Mainz: aktenkundig seit 1736. Mit seiner Lage gehört er in die fast tausend Jahre alte Region der SchUM-Städte: so nannten die Juden im Mittelalter die drei größten und einflussreichsten jüdischen Gemeinden im deutschen Raum: Speyer, Worms und Mainz. SchUM setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Namen der drei Städte: Schin (Sch) für Schpira, Waw (W) für Warmaisa und Mem (M) für Magenza.

Um diesem Erbe weltweit Anerkennung zu verleihen, engagiert sich das Land Rheinland-Pfalz seit 2004 gemeinsam mit den drei Städten und den jüdischen Gemeinden in Mainz und Speyer sowie dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz dafür, dass die SchUM-Städte zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt werden.

Nach jüdischem Brauchtum tragen Männer auf einem jüdischen Friedhof (wie in einer Synagoge) eine Kopfbedeckung: eine Kippa oder einen Hut oder Mütze. Wir möchten Sie bitten, nach Möglichkeit diese Tradition zu respektieren bei einem Besuch eines jüdischen Friedhofs.


Die Führung wird unterstützt von der Stolpersteingruppe Guntersblum,
es wird kein Eintritt erhoben, Spenden sind aber durchaus möglich.
Treffpunkt ist am Samstag, dem 22. Juni 2019 um 15 Uhr am Museum Guntersblum, Kellerweg 20.
Um Anmeldung wird bis zum 21. Juni 2019 gebeten: 06249-8706 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

 

   
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