Ausstellung "Land in Bewegung -

10.000 Jahre Sand zwischen Gimbsheim und Guntersblum"

Die Eröffnung diese Ausstellung wird wegen
der aktuellen Corona Situation nicht
wie geplant eröffnet, sondern vermulich
im nächsten Jahr stattfinden.

Zwischen den rheinhessischen Gemeinden Gimbsheim und Guntersblum befindet sich ein etwa 180 Hektar großes, als "Sand" bezeichnetes Gebiet. Es handelt sich dabei um die Reste einer vor ungefähr 10.000 Jahren durch Wind aufgeschütteten Düne.

Seit Jahrhunderten haben die Menschen hier Wein- und insbesondere Obstgärten auf kleinsten Parzellen im Nebenerwerb angelegt. Nach Mitte des 20. Jahrhunderts begann dann die Rodung der Bäume und nach einer kurzen Blütezeit des Spargelanbaus setzte der allmähliche Rückgang der Landwirtschaft ein.

Die Ausstellung geht zurück bis zur letzten Eiszeit und zeigt anhand historischer Karten, Fotos und Dokumente die Entwicklung des Gebietes bis in die Gegenwart. Ein Schwerpunktthema ist die Geschichte der Gimbsheimer Genossenschaft für Gartenbauerzeugnisse, ein weiteres die Bedeutung des Sandes als einzigartige Landschaft, sowie als Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Damit will sie den Menschen die Schönheit und Wichtigkeit des wegen seiner kargen Böden oftmals als minderwertig angesehenen Stückes Heimat näher bringen.

 

 

 


Die Eröffnung diese Ausstellung wird wegen
der aktuellen Corona Situation nicht
wie geplant eröffnet, sondern vermulich
im nächsten Jahr stattfinden.


 

 

 

   
© Kulturverein Guntersblum & ALLROUNDER