Die Geschichte des Museums in Guntersblum

Die neue Wetterfahne

 

 

 

Im Jahre 1887 wurde das damalige Kelterhaus und heutige Museum im Kellerweg um einen Gebäudetrakt im Stile des Historismus erweitert. In seinem Zentrum eines der schönsten Weinprobierzimmer beherbergend, stellt sich die Fassade in imposanter Steinmetzkunst dar. Den krönenden Abschluss bildete seit je her die von einem Kunstschlosser angefertigte Wetterfahne. Trotz ihres dickwandigen Eisens gingen die 120 Jahre nicht spurlos an dieser Wetterfahne vorüber, so dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet schien. Exakt nach Vorlage der alten Wetterfahne fertigte die Guntersblumer Schlosserei Wilfried Mathes in aufwändiger Arbeit im August 2008 eine neue Wetterfahne aus Edelstahl an. Auf einer Kugel lagernd ist sie entgegen ihrer alten Vorgängerin wieder funktionsfähig und zeigt die Richtung des Windes.

 

Nicht nur über die neue Wetterfahne waren der Vorstand des Kulturvereins sehr erfreut, sondern auch wegen des Verzichts der Firma Metallbau Mathes diese handwerkliche Meisterleistung in Rechnung zu stellen. Damit wurde eine deutliche Summe bei der zurückliegenden Gebäuderenovierung eingespart.

 

Unser Bild zeigt André Mathes nach der Montage der Wetterfahne und den damaligen Vorsitzenden des Kulturvereins Reiner Schmitt.


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